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Auszeichnung Deutscher Lehrkräftepreis - Unterricht innovativ

Artikel vom 21.03.2022

(AW)Wir haben ihn an unserer Schule –

Wen möchtet ihr wissen?

Einen der zehn Lehrkräfte, die in diesem Jahr mit dem Deutschen Lehrkräftepreis ausgezeichnet wird!

Ein herzlicher Glückwunsch geht an Martin Kohler!!!

Deutscher Lehrkräftepreis zum 13. Mal verliehen

Am 21.03.2022 werden die GewinnerInnen des bundesweiten Wettbewerbs „Der Deutsche Lehrkräftepreis - Unterricht innovativ“ von der Heraeus Bildungsstiftung und dem Deutschen Philologenverband bekanntgegeben.

Ausschlaggebend für die Wahl zum ausgezeichneten Lehrer ist nicht nur die Wissensvermittlung, sondern auch die pädagogische Arbeit, der Mut, neue Wege in der Unterrichtsvermittlung zu gehen, die Fähigkeit Lernlust zu wecken, die Fertigkeit Schülerinnen und Schüler wahrzunehmen, mitzunehmen, herauszufordern, sie als Team zusammenzuführen, selber Vorbild zu sein und Haltung zu zeigen.

Denn „Ein Beispiel zu geben ist nicht die wichtigste Art, wie man andere (mitnimmt). Es ist die einzige.“ Albert Schweizer

Über die gemeinsam verbrachte und prägende Zeit war die Klasse 10a von Herrn Kohler so dankbar, dass sie der Jury, unter der Leitung von Prof. Dr. David-S. Di Fuccia, die gesammelten Erfahrungen und Erlebnisse auf den gemeinsamen Bildungs- und erlebnispädagogischen Fahrten , bei der Unterstützung gemeinnütziger Projekte, in der FußballAG und während der „normalen“ Unterrichtszeit zukommen ließ.

Martin Kohler öffnet in seinem pädagogischen Selbstverständnis immer wieder Erfahrungsräume, in denen Schüler über sich hinauswachsen können, an ihre Grenzen stoßen, neu sortieren können, Wissen be-greifen und sich als selbstwirksam und Teil einer Gemeinschaft erfahren, die trägt.

 

So erinnert sich Sarujan Sivakumar:„Er lehrte uns vieles; wie wichtig Vielfalt ist, dass man Ehrgeiz und Willenskraft braucht. Er erzog uns als mündige Bürger. Er war kein Lehrer, der die Noten verschenkte. Herr Kohler brachte uns bei, dass man nur mit harter Arbeit seine Ziele erreichen kann.“

 

Demokratie- und Friedenserziehungliegen Herrn Kohler besonders am Herzen. So organisierte er verschiedene Fahrten in die internationale Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Albert Schweitzer nach Niederbonn-les-Bains, wo vergangene und aktuelle Geschichte in Bezug gesetzt und lebendig werden.

Es scheint eher ungewöhnlich eine Friedensbegegenungsstätte  (…) nebenan

einem Soldatenfriedhof für die gefallenen Soldaten aus dem zweiten Weltkrieg zu errichten. Doch ich finde diesen Ort gut gewählt, denn er erinnert einen immer daran, wie gut wir es haben und dass jeder von uns verantwortlich ist, dass es auch so bleibt.“ Michelle Leibl

 

In mir wurde durch das Besuchen des Europaviertels das Interesse für die EU geweckt, weil ich so die ganze Thematik besser verstanden habe. Des Weiteren haben wir uns als Klasse viel mit Rassismus beschäftigt. Unter anderem haben wir gemeinsam als Klasse das KZ Natzweiler-Struthof besucht. Durch den Besuch, den Eindruck und die Geschichten, die vor Ort erzählt wurden, ist mir beispielsweise klar geworden, wie gefährlich Rassismus sein kann …“ Daniel Schnabel

 

Auch in der gemeinsam geführten Fußball AG mit Herrn Cetin geht es beiden Lehrern nicht nur um fußballtechnisches Können und Wissen, sondern auch um  Persönlichkeitsentwicklung und die Vermittlung von  Werten wie Fairness, Respekt, Toleranz und gegenseitige Unterstützung im Team. Fußball soll verbinden, nicht trennen. So erinnert sich Kady Manneh: „ Wir gestalteten ein eigenes Fußballturnier mit dem Motto: Wir treten den Ball, aber niemals die Menschenwürde!“

 

Dass Persönlichkeitsentwicklung, aber auch das über sich Hinauswachsen am besten stattfindet, wenn Schüler ihre Komfortzone verlassen, erfuhren die Schülerinnen und Schüler von Herrn Kohler auf den unterschiedlichen erlebnispädagogischen Fahrten - Wandern auf dem Neckarsteig, Wanderhalb – und Wandermarathon.

 

Die ehemalige Schülerin Michelle Leibel äußert sich dazu: „ Der Neckarsteig schuf Erinnerungen, die wir niemals vergessen werden. Dieses Abenteuer lehrte mich so viele Dinge, die mich zu dem Menschen machten, der ich heute einerseits bin. Denn auch wie lang der Weg noch schien, versuchten wir als Gemeinschaft den Weg zu meistern. Es gibt kein „zu weit“ oder „zu viel“. Das Einzige, was einen von seinen Träumen abhalten kann, ist man selbst. Denn nur wir selbst, sind dafür verantwortlich, was wir zuletzt aus unserem Leben machen möchten.“

 

Dass das schülerorientierte, konzeptionell - nachhaltige Arbeiten Herrn Kohlers mit Herz, Verstand und Weitblick über die Schule hinaus als besonders wertvoll empfunden wird, zeigt diese Auszeichnung deutlich.

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