Aktuelles: Stadt Leimen

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„Bewegter“ Jahresrückblick der Klasse 10a der Otto-Graf-Realschule Leimen

Artikel vom 31.12.2019

„Schwitzen statt sitzen“ – Mit einem Wander-Marathon Schritt für Schritt Bewegung in die Schule bringen.

Zu dieser Jahreszeit mischen sich Hoffnungen und Wünsche an das neue Jahr mit dem Blick zurück auf die besonders bewegenden Momente des Jahres. Für uns, die Klasse 10a der Otto-Graf-Realschule Leimen, gab es in diesem Jahr im wahrsten Wortsinne „bewegende“ Momente – denn die Klasse stellte sich der Herausforderung eines Wander-Marathons und absolvierte diese „Königsdistanz“ mit Bravour.

Stolz auf die eigene Leistung, aber auch dankbar blickt die gesamte Klasse auf dieses Bewegungs-Highlight zurück. Der große Dank soll an dieser Stelle vor allem denjenigen Menschen gelten, die dies alles möglich und zu einem unvergesslichen High-Light unseres Schuljahres gemacht haben:

Wandern mit einem IronMan

Nach der Halbmarathon-Distanz, bei rund Km 22, stieß plötzlich, zu unserer großen Überraschung und Ehre, der mehrfache Ironman-Sieger und erfolgreichste Langdistanz-Triathlet Deutschlands, Timo Bracht, zu uns. Herrn Kohler, unseren Klassenlehrer, und Timo Bracht verbindet der gemeinsame Wunsch, mehr Bewegung in die Schule zu bringen und die Freude, sich auf dem Neckarsteig in der Natur zu bewegen. Timo Bracht begleitete uns auf unserem Weg, wodurch unsere Motivation ihren Höhepunkt erreichte.

Im wertschätzenden, persönlichen Gespräch pushte uns Timo Bracht, in dem er uns verdeutlichte, dass „alles möglich ist, man muss nur den Willen dazu haben“ und durch seine anerkennenden Worte: „Ihr seid ein Vorbild für andere Klassen, da ihr durch euer starkes Durchhaltevermögen anderen den Mut gebt, auch Herausforderungen anzugehen“. Wir alle sind sehr stolz, dass Timo Bracht uns auf unserem Weg ein Stück begleitet hat und danken ihm herzlich für die tolle Erfahrung, neben einem Spitzenathleten zu gehen und sich so „laufend“ austauchen zu können. Wir hoffen, dass wir uns bald wieder auf dem Neckarsteig treffen!

Was wir mit Bewegung bewegen wollen

Neben dem Appell für mehr Bewegung hatten wir uns aber auch zum Ziel gesetzt, etwas für die Klassengemeinschaft zu bewegen und die Studienfahrt nach Frankreich und die Abschlussfahrt nach Italien finanziell für alle Mitglieder der Klasse zu ermöglichen. Ferner wollten wir wieder in Leimen etwas für den guten Zweck tun und karitativ spenden und helfen. Daher machten wir uns auf die Suche nach Förderern, die die Idee von mehr Bewegung in der Schule unterstützen. Durch deren großzügige Hilfe erhielt jeder Wandermarathon-Bezwinger eine bestimmte Summe, die wir dann für unsere Projektideen verwenden konnten. Durch Bewegung etwas bewegen – sich selbst etwas Gutes in der Natur tun und dabei noch an Andere denken – wenn das keine guten Gründe sind, über seine Grenzen zu gehen.

Daher gilt unser ganz herzlicher Dank denjenigen Förderern der Idee, die mit Ihrer tollen Unterstützung das Gelingen mit möglich gemacht haben und uns unsere Anstrengung mit der Vorfreude auf die kommenden Erlebnisse im Klassenrahmen vergessen ließen.

„After-Marathon-Snack“ in der Villa Toskana mit Hotel-Direktor Tim Schreiber (r.)

Das Hotel Villa Toskana in Leimen unterstützte die Idee, gemeinsam neue Wege zu gehen, von Anfang an und setzte hinter die Förderung von Jugendlichen, die sich mutig Herausforderungen stellen und für andere engagieren, ein großes Ausrufezeichen der Bestärkung und Bekräftigung! Mehr noch als für die große Spende möchten wir uns für den wertschätzenden Empfang im Hotel und die herzlichen, anerkennenden Worte des Respekts bedanken. Im Rahmen eines „After-Marathon-Snacks“ genossen wir das feierliche Ambiente sehr und ließen noch einmal die Erlebnisse des Wander-Marathons gemeinsam Revue passieren. Wir bedanken uns auf das Allerherzlichste bei Herrn Schreiber und seinem tollen Team!

Die AOK Baden-Württemberg, mit der wir als Schule im Rahmen einer Bildungspartnerschaft in vielen Projekten der Gesundheitsförderung lebendig zusammenarbeiten, hat die Logistik des Wander-Marathons, der in eine Erlebnis- und Naturwoche am Neckar eingebettet war, finanziell für alle Schüler möglich gemacht. Stellvertretend gilt hier Frau Nadja Kreis unser wertschätzender und allerherzlicher Dank!

Schon bei unserem Wander-Halb-Marathon, den wir zur Vorbereitung absolviert haben, haben uns Frau Antje Bothe, Antje-Bothe-Immobilien und die Volksbank Kraichgau toll unterstützt. Auch hier danken wir herzlich für diese tolle, vertrauensvolle Unterstützung unserer Bewegungsprojekte von Anfang an! Den Wander-Marathon hat ebenfalls die Fachpraxis für Kieferorthopädie Dr. Harald Ullrich gefördert. Auch hier möchten wir uns herzlich bedanken!

Unser großer Dank gilt allen Förderern der Idee von „mehr Bewegung in der Schule“, die uns unterstützt haben und möglich machen, neue Wege im Klassenrahmen zu gehen. Durch ihre Unterstützung haben wir tolle, unvergessliche Abenteuer erleben dürfen. Sie alle haben ein großes Stück zum Erfolg des Wander-Marathons beigetragen!!

Die Bewegungsidee

Der WanderMarathon verfolgte eine dreifache Bewegungsabsicht. Ein Zeichen gegen den Bewegungsmangel im (schulischen) Alltag zu setzen und gleichzeitig etwas für Hilfebedürftige sowie die Klassengemeinschaft zu bewegen. Dieses herausfordernde, gemeinschaftliche Naturerlebnis, das das Durchhaltevermögen und den Umgang mit gedachten Grenzen positiv beeinflusst, soll dem jugendlichen Bewegungsmangel eine Kneippsche Erkenntnis entgegensetzen: Um gesund zu bleiben, muss sich der Mensch bewegen, frei formuliert: schwitzen statt sitzen. Obwohl der positive Einfluss körperlicher Aktivität für eine gesunde Entwicklung von vielen wissenschaftlichen Studien hervorgehoben wird, zeigt sich ein sitzender Alltag.

Als Vorbereitung meisterte die Klasse mehrere längere Wanderungen und einen Wander-Halb-Marathon. Der Wander-Marathon an einem Tag bildete nun den Höhepunkt der schulischen „Lauf“-bahn und soll ein Leuchtturmprojekt werden, das den Bereich der Bewegungsförderung an der Schule für alle sichtbar macht und so viele Klassen motiviert, sich ebenfalls in der Natur zu bewegen.

Trotz unserer Wandererfahrung war dieser Tag für uns eine richtige Herausforderung, die uns im Laufe des Tages zeigte, dass man als Gemeinschaft viel mehr erreichen kann als allein und der Wille, nicht aufzugeben, viel zusätzliche Kraft mobilisiert!

Diese Kraft wünschen wir allen für das kommende Jahr 2020!

Die Klasse 10a der Otto-Graf-Realschule