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Fußball soll verbinden, nicht trennen: SV Sandhausen und Otto-Graf-Realschule Leimen stehen für Vielfalt im Fußball

Wie eintönig wäre der Fußball, wenn alle Spieler immer nur den gleichen Pass spielen würden?   Wie grau wäre der Fußball, wenn es vorgeschriebene Einheitspässe geben würde? Wie würden die Fans reagieren, wenn die Vielfalt der Passmöglichkeiten, hinter die Abwehrkette, in die Schnittstellen, Doppelpässe, Steilpässe, No-Look-Pässe, aus den Stadien verbannt wäre?  Die Spannung des Spiels wäre dahin, ohne überraschende Pässe gäbe es keine Tore, gäbe es nichts zu bestaunen. Jeder echte Fußball-Fan würde die Abwechslung und Vielfalt des Passspiels vermissen.  Wer sich hier über die Vielfalt freut, kann nicht in Bezug auf die Herkunft der Passgeber plötzlich das Gegenteil denken. Fußball im Kleinen lebt davon, dass Distanzen durch Pässe überwunden werden. Fußball im Großen verbindet Kulturen und Nationen, überschreitet Grenzen und Barrieren und verbindet Menschen in der Leidenschaft für das Spiel und seine grundlegenden Werte. Jegliche Diskriminierungen sind fehl am Platz und sind ein extrem grobes Faulspiel, eine unsportliche Tätlichkeit, weil sie nicht nur die Spieler, sondern auch die den Fußball prägenden Werte mit Füßen treten.  Der SV Sandhausen, in Person des Fanbeauftragten Frank Löning, die angehenden Vielfaltsmentoren der Kooperationsschule Otto-Graf-Realschule Leimen sowie die Verantwortlichen des Schulfußballs an der Otto-Graf-Realschule sprechen sich gemeinsam gegen jegliche Form von Diskriminierung im Fußball und gegen alle Formen des Rassismus aus.  Dieser Aufruf zur Toleranz wird künftig am schuleigenen Fußballplatz auch durch ein Schild zum Ausdruck gebracht werden: Kein Platz für Rassismus und Gewalt!