Otto-Graf-Realschule

Leimen

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Sieger des Comic-Wettbewerbs im Rathaus: Oberbürgermeister Hans D. Reinwald begrüßt Sieger des Comic-Wettbewerbs (mu)

Schüler der Otto-Graf-Realschule gewinnen und fahren nach Paris


Es war ein schöner Anlass, zu dem Oberbürgermeister Hans Reinwald Rektor Martin Albrecht, den projektleitenden Lehrer Martin Kohler, zusammen mit Schüler und Schülerinnen der 9. Klassen der Otto-Graf-Realschule im Spiegelsaal des Leimener Rathauses begrüßen konnte.

Hintergrund war das Ende des Ersten Weltkrieges vor genau 100 Jahren, dem in diesem Jahr gedacht wird. Mehr als vier Jahre lang lagen sich Deutsche und Franzosen in den Schützengräben gegenüber, über 3,3 Mio. Soldaten fielen in den Schlachten, von denen Verdun oder die Somme bis heute als Synonym für sinnloses Sterben stehen.

Sowohl in Frankreich als auch in Deutschland wurde über den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e. V. und den französischen Veteranenverband an Schulen zum Gedenken an diese „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ ein Comic-Zeichenwettbewerb veranstaltet, an dem sich die jetzigen 10. Klassen der Otto-Graf-Realschule beteiligten. Man setzte sich engagiert und kompetent mit diesem Thema auseinander und durfte sich nun über einen 1. und 3. Platz freuen. Den 3. Preis gewann die Geschichte dreier Brüder, die in Flandern, Verdun und am Skagerak kämpfen. Sie geht auf eine wahre Begebenheit zurück; ein Schüler fand ein Lied seines Urgroßvaters zu diesem Thema, das die Schüler dann eindrucksvoll umsetzten.

Den ersten Platz gewann ein Beitrag, der sich mit den psychischen Auswirkungen des Krieges auf den einzelnen Soldaten befasste. Er überlebte das Grauen, kehrte zu seiner Familie zurück, fand sich aber im zivilen Leben nicht mehr zurecht, die Schrecken der Front ließen ihn nicht wieder los.

Oberbürgermeister Reinwald gratulierte den Gewinnern persönlich. Es sei wichtig, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, damit sie sich möglichst nicht wiederhole. Wenn diese Auseinandersetzung zudem noch gemeinsam erfolge und dann auch noch solch schöne Ergebnisse zeige, sei das umso bemerkenswerter.

Mit den preisgekrönten Beiträgen hätten sie ebenso wie junge Franzosen gezeigt, dass diese Lehre mittlerweile von vielen - leider noch nicht allen - Menschen verstanden worden sei. Sie würden nun nach Paris fahren und im Gegensatz zu abertausenden jungen Soldaten, die dies 1914 gesungen hätten und in den Tod gezogen seien, fahre man heute zu Freunden (MU).

Nix für Couchpotatoes - raus aus der Comfortzone und rein ins Abenteuer!

Vom 09.04.2018 bis zum 13.04.2018  unternahm die Klasse 8c mit Frau Wilde und Herrn Kohler eine Erlebnistour in den Schwarzwald.

Frei nach dem Motto: „Nix für Couchpotatoes, raus aus der Comfortzone, rein ins Abenteuer!“, stellten sich die Schülerinnen und Schüler im Simonswälder Tal verschiedenen Herausforderungen.

Die erste begann, als wir nach dreistündiger Zug- und Busfahrt zu unserer Unterkunft noch einige Höhenmeter erklimmen mussten. Was eben noch als schwierig empfunden wurde, verflog schnell beim Anblick des gemütlichen Holzhauses – dem Wolfhof, der in einer Mulde an einem rauschenden Bergbach liegt und seine Bewohner in gemütlicher Atmosphäre beherbergt. Da der alte Schwarzwaldhof ein Selbstversorgerhaus ist, hieß es für die Schüler und Schülerinnen von Anfang an: Selber kochen und natürlich auch abwaschen! In der gut ausgestatteten Küche, war das ein Leichtes und das Bedienen des riesigen Geschirrspülers machte einigen sogar Spaß.

Speisen, die selber zubereitet werden, genießt man auch anders. So freuten wir uns jeden Morgen auf den frisch zubereiteten Obstsalat mit Müsli. Aber auch der selbstgebackene Geburtstagskuchen war ein Gedicht. Bis auf einen Grillabend aßen wir die ganze Woche vegetarisch, was nicht allen Schülern leicht fiel. Jedoch stellten die meisten fest, dass man bei fleischloser Kost durchaus überleben kann und das Essen sogar schmeckt.

Unser Programm begann mit kleinen Spielen, die sich schnell steigerten. Hatten wir uns zu Hause noch mit Händen und Füßen gegen den Begriff des „Wanderns“ gewehrt, war es umso erstaunlicher, dass wir schon am ersten Tag davon überzeugt waren, dass unsere Füße uns bis zu den Wolken tragen könnten. Gesagt getan, starteten wir am  nächsten Morgen ausgestattet mit Karte und GPS Geräten zum Brend, der stolze 1149 m hoch ist.

Oben angekommen, genossen wir den herrlichen Weitblick bis zu den Alpen und entfachten nach einem gemütlichen Picknick ein Lagerfeuer ohne Streichhölzer. Dieses bot uns die nötige Hitze zum Backen unserer Crêpes, die in der Höhenluft nach einem langen Aufstieg und „Capture the Flag“ Spiel im Wald, ein Gaumenschmaus waren. 

Den Abstieg schafften wir auf Umwegen bis zum Sonnenuntergang, so dass sich alle auf ein Überraschungsdinner mit Kerzenschein freuten. Im großen Kreis auf dem Boden sitzend genossen wir köstliche internationale Gerichte.

Nach einer kurzen Nacht entschlossen sich tatsächlich fast alle Schüler zu einer zweiten Wanderung an eine der beiden Donauquellen – die Bregquelle. Die Sonne schien heiß und so wurden beim Aufstieg gerne die Wasserflaschen an klaren Bachläufen aufgefüllt. Das Überqueren von Schneefeldern versetzte uns in Erstaunen und wir stellten uns den Wald im Winter sehr märchenhaft vor. Die Einkehr in einem Gasthof genossen alle besonders und so ging es nach der Quellbesichtigung gestärkt wieder zurück zum Wolfhof.

Dort war das Lagerfeuer bereits entfacht, es wurde geschnitzt, Fußball gespielt, getanzt und sich ausgeruht.

An diesem Abend belegte jeder seine eigene Pizza und backte sie über dem Lagerfeuer. Der Abend wurde mit Feuerspucken und Nachtwanderung abgeschlossen und mit ein bisschen Wehmut verschwanden wir später in unseren Betten.

Das gemeinsame Aufräumen am nächsten Morgen stellte sich nochmals als Herausforderung dar. Aber nachdem Gruppen eingeteilt waren und jeder verantwortlich mit anpackte, schafften wir es tatsächlich das große Haus in zwei Stunden sauber zu hinterlassen. Bei einer gemütlichen Runde am Lagerfeuer stellte sich heraus, dass alle stolz waren, so viele Meter mit den eigenen Füßen zurückgelegt zu haben und Wandern sogar Spaß machen konnte.

Genauso wie das Feuerspucken, Flusswandern, Schnitzen und das Verbringen unserer Zeit am Ende der Welt mit einem riesigen nächtlichen Sternenhimmel.

Sogar der Verzicht auf das Handy, das in Funklöchern einfach nicht funktionieren wollte J, war bei so viel Ablenkung gar nicht so schlimm.

Es war eine tolle Klassenfahrt, die unsere Klasse näher zusammengebracht hat!

Schulsanitäter warfen einen Blick hinter die Kulissen

Neben der Ausbildung in Erster Hilfe während der Projektwoche durften die bereits aktiven und angehenden Schulsanitäter der OGRS Leimen als Highlight auf dem Hockenheimring bei der Formel 1 einen Blick hinter die Kulissen des DRK werfen.

So starteten die Schüler in drei Sanitätsfahrzeugen und zwei privaten PKWs am 20.07.2018 gutgelaunt in den Tag. Die Fahrt ging zum nahe gelegenen Campingplatz am Hockenheimring. Vor Ort bekamen Schüler und Lehrer durch Herrn M. Frick einen umfassenden Einblick in die Betreuung und Logistik, sowie Technik und Sicherheit des DRK.

Das Leben der oft ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes sieht auf Großveranstaltungen neben aller Struktur auch etwas abenteuerlich aus. So übernachten die meisten Einsatzkräfte vor Ort auf Feldbetten, Isomatten oder Luftmatratzen und werden schichtweise eingesetzt. Für das kulinarische Wohl ist durch das Freizeitheim mit angrenzendem Grillplatz bestens gesorgt. Zur Behandlung von Patienten stehen Erstversorgungszelte, sowie zwei Zelte zur intensiven Behandlung von Patienten bereit. Unterirdische Starkstromleitungen versorgen den gesamten Campingplatz einschließlich Einsatzwägen und Behandlungszelte mit Strom. Zu den Einsatzfahrzeugen gehört ebenfalls das MERV (Mini Emergency Response Vehicle), mit dem unwegsames Gelände befahrbar ist und Patiententransporte auch unter erschwerten Bedingungen möglich sind.

Durch ein umfassend ausgebautes Netz können die Einsatzkräfte vor Ort jeder Zeit mit Einsatzstellen der Rettungsleitzentrale Kontakt aufnehmen und entsprechende Rettungsmittel anfordern.

Anschließend ging es auf den Hockenheimring, wo wir Einblick in eine stationäre Einsatzstelle, deren Netzwerkverbindungen und Versorgungsmöglichkeiten bekamen.

Als Bonbon durfte die Schülergruppe sogar einmal auf die Tribüne und dem Training der Rennfahrer kurz zuschauen. So war neben der Boxengasse und Partymeile der VIPs von unserem Standort ebenfalls optimal die Aufstellung der Notarztfahrzeuge zu sehen.

Aufgebockt der Notarzt mit laufendem Motor in einem 500 PS Wagen, der jederzeit startbereit ist, über Funk und Bildschirm die Rennstrecke übersehen kann und im Falle eines Unfalls sofort zur Stelle ist. Daneben ein Bus mit 300 PS, in dem Schneidegeräte und die dafür ausgebildeten Techniker sitzen, zusätzlich gefolgt von einem Rettungswagen.

Zurück in Leimen ging es am nächsten Tag an die intensive Erste Hilfe-Ausbildung. Dabei ging es nicht nur um die Vermittlung theoretischen Wissens, sondern auch um die direkte Umsetzung anhand von Rollenspielen, an denen die Schüler viel Spaß hatten und sich schon sehr gut als Schulsanitäter gaben.

Dank der großzügigen Spende des DRK Leimen und eines Zuschusses unserer SMV, sind die Schulsanis der OGRS in Zukunft auf dem Schulhof deutlich erkennbar und bilden auf Wettkämpfen auch nach außen hin eine Einheit!

Für den umfassenden Einblick durch Herrn Frick, Frau Uhlenbrock und Frau Gerdt, sowie die Nutzung der Räumlichkeiten des DRK und die großzügige T-Shirt-Spende bedanken wir uns herzlich!

 

Der Tag wird Schülerinnen und Schülern noch lange in Erinnerung bleiben und motiviert für die tägliche Arbeit.

Und wer weiß, vielleicht ist der ein oder andere Schüler später auch einmal im Schichtdienst am Hockenheimring anzutreffen, wenn die Formel 1 jetzt aufhört, bleiben doch immer noch die großen Konzerte.

Frankreichfahrt

Am 09. Juli 2018 fuhren die siebten und achten Klassen Französisch mit dem Zug nach Wissembourg im Elsaß. Es war ein sehr heißer Tag. Nach der Ankunft liefen wir in die Stadt und bekamen dort die Aufgabe, eine Ralley mit Fragen und Aufgaben zur Geschichte oder zu bestimmten regionalen Produkten in Wissembourg zu machen. In Kleingruppen beantworteten wir Fragen und machten uns auf die Suche nach bestimmten Gebäuden und Geschäften. Nach der Ralley kauften wir im Supermarkt „Achat“ alles für ein Picknick im Park. Nach dem Picknick fuhren wir wieder nach Hause.
 
Text nach Vorlage von Anna und Lisa 7a
 
 

Gemeinsam für den Frieden: Politisch-historische Studienfahrten der Otto-Graf-Realschule Leimen und des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. nach Frankreich

Demokratieförderung und Friedenserziehung bilden den Rahmen, der die vitale Bildungspartnerschaft zwischen dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.                               und der Otto-Graf-Realschule Leimen umspannt.  Diesen Rahmen konnten die SchülerInnen der Klassen 8a und 9c angesichts dreitägiger politisch-historischer Studienfahrten nach Frankreich  mit ein- und ausdrucksstarken eigenen Bildern von außerschulischen Lernorten der bewegten deutsch-französischen Geschichte füllen.  Ausgehend von der Jugendbegegnungsstätte des Volksbundes in Niederbronn-les-Bains erlebten die Jugendlichen einen Geschichts- und Politikunterricht  außerhalb des Klassenzimmers, der sie  zum Nachdenken brachte. Leitmotivisch waren es starke Kontraste, die das Programm zwischen „Früher“ und „Heute“ oszillieren ließ.  Zwischen der Schönheit der Landschaft in den Vogesen und der Schrecken des ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof   klafft ein so großer Kontrast, dass auf eindringliche Weise deutlich wurde, zu welchen Grausamkeiten Menschen fähig waren und wie wenig die Würde und das Leben eines Menschen in der Ideologie des Nationalsozialismus wert war. Dass Steine entweder zu dicken Mauern zwischen Konfliktparteien oder zu tragfähigen Brücken der Völkerverständigung werden können, wurde angesichts des Kontrasts zwischen den  Dimensionen einzelner Festungsanlagen der Maginot-Linie und den verschiedenen Gebäuden europäischer Institutionen in Straßburg deutlich. Angesichts der Wucht einzelner Festungsanlagen der Maginot-Linie konnten die SchülerInnen die Größe des deutsch-französischen Gegensatzes in der Vergangenheit erahnen. In deutlichem Kontrast hierzu steht die Bauweise verschiedener europäischer Institutionen im Europa-Viertel Straßburgs, die Transparenz und Dialog verkörpert.  Mit Blick auf die Grabsteine der 15500 Toten auf der Kriegsgräberstätte Niederbronn-les-Bains konnten die SchülerInnen die tiefe Bedeutung des Ausspruchs von EU-Kommissionspräsident Juncker einordnen: „Wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen.“   Angesichts des Wiedererstarken des Nationalismus in Europa und der Skepsis gegenüber der Supranationalität geht von der Vielzahl der Toten auf der Kriegsgräberstätte eine deutliche Mahnung aus, Frieden als unbezahlbares  Geschenk zu schätzen  In Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. öffnen sich für die Leimener RealschülerInnen wertvolle außerschulische Erfahrungs- und Lernfelder, die den Auftrag des Artikels 12 der  baden-württembergischen Landesverfassung, die „Jugend (…) zur Brüderlichkeit aller Menschen und zur Friedensliebe (…) politischer Verantwortlichkeit und freiheitlicher demokratischer Gesinnung zu erziehen“ mit immer neuem Leben und großer Anschaulichkeit füllen. Ganz herzlich möchten sich alle  teilnehmenden SchülerInnen nicht nur bei den Verantwortlichen des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., sondern auch bei der Stiftung „Gedenken und Frieden“ bedanken, deren großzügige finanzielle Förderung die Reise mit ermöglichte.

Jahrgangsstufe 10 der Otto-Graf-Realschule Leimen feierlich verabschiedet

 

 

 

 

 

 

 

57 Zehntklässler der Otto-Graf-Realschule Leimen feierten in der Aegidiushalle St. Ilgen ihren Realschulabschluss. Nach dem festlichen Einzug begrüßte das Moderatorenduo Christine Jaga und Simon Wiemann alle Gäste zu einer Abschlussfeier, deren Programm ein buntes Kaleidoskop aus musikalischen Beiträgen und festlichen Reden formte. Den musikalischen Auftakt bildeten Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a, die mit dem Stück "Little Talks" aufhorchen ließen, was sie in sechs Jahren Musikunterricht, seit ihrem Start im Schuljahr 2012/13 als Bläserklasse, gelernt haben.   Schulleiter Martin Albrecht hieß die Schülerinnen und Schüler, Oberbürgermeister Reinwald, Elternbeiratsvorsitzende Frau Schmitt, den Vorsitzenden des Freundeskreises Herrn Wulle, den ehemaligen Schulleiter Herrn Ziegler, die Eltern, Lehrer und Lehrerinnen und weitere Gäste herzlich willkommen. In seiner Eröffnungsrede verglich Schulleiter Albrecht die Otto-Graf-Realschule mit einer Insel, auf der die SchülerInnen zahlreiche Schätze gefunden und je nach persönlichen Interessen im Rahmen der Musik, des Sports, der SMV-Arbeit, der Schulhausgestaltung und des Schulsanitätsdienstes wertvolle Erfahrungen gesammelt, eigene Stärken entdeckt und wertvolle Menschen gefunden haben. Anschließend folgte die Rede der Schülersprecherin Martina Prester, die sich im Namen der Schülerschaft bei den Lehrern, Eltern und der Schulsekretärin Frau Wurst und Hausmeister Herrn Palluch für die Unterstützung während der gesamten Schulzeit bedankte. Musikalisch ging es danach weiter mit dem Boomwhackerstück „Caribic Boom“ der Stufenband aller 10. Klassen, das mit viel Beifall bedacht wurde. Grußworte und Glückwünsche des Freundeskreisvorsitzenden Herr Wulle und der Elternbeiratsvorsitzenden Frau Schmitt schlossen sich an.  Oberbürgermeister Reinwald betonte in seiner Rede, dass die SchülerInnen mit ihrem fundierten Wissen für die vor ihnen liegenden Herausforderungen bestens gewappnet sind. Im Anschluss daran war der große Moment gekommen,  in dem die diesjährigen Preisträger auf die Bühne gebeten wurden.  Als Jahrgangsbeste erhielt Sophia Wittmann, die mit  der Traumnote 1,0 für die „Schulgeschichtsbücher“ abschloss, ihren Preis aus den Händen von Oberbürgermeister Reinwald. Sie wurde von Herrn Albrecht für ihre zahlreichen Verdienste in der Pressearbeit der Schule, der Big- und Rockband und des Schulsanitätsdienst besonders geehrt. Ebenfalls  hervorragende Ergebnisse erzielten die beiden PreisträgerInnen Chiara Häußermann und Nina Pabst. Als Klassenbeste wurden Emanuel Can und Corinna Gabow mit einem Preis ausgezeichnet.  Ein Lob erhielten Isabell Werner, Simon Wiemann, Jannis Klefenz, Elisha Nneji, Patrick Piecha  und Anna-Lena Meyer. Ein Preis für besonderes Engagement gab es für die Schülersprecherin Martina Prester, die Co-Trainerin der Mädchen-Fußball AG Lea Wulle, den Musikpreis für Elias Hipfl und für den Schulsanitätsdienst erhielten Aylin Deniz, Lucas Schiller, Patrick Piecha und Jannis Klefenz eine Auszeichnung.  Die BigBand setzte mit „Party Rock“ ein musikalisches Ausrufezeichen hinter die Preisverleihung.  Nach der feierlichen Übergabe der Abschlusszeugnisse bedankten sich die SchülerInnen mit lieben Worten bei ihren Lehrern. Den Schlusspunkt einer würdigen Abschlussfeier bildete nach zwei Musikbeiträgen der Lehrer, mit denen sie sich von ihren SchülerInnen verabschiedeten, eine Zugabe mit allen SchülerInnen auf der Bühne.

Nix für Couchpotatoes - raus aus der Comfortzone und rein ins Abenteuer!

Vom 09.04.2018 bis zum 13.04.2018  unternahm die Klasse 8c mit Frau Wilde und Herrn Kohler eine Erlebnistour in den Schwarzwald.

Frei nach dem Motto: „Nix für Couchpotatoes, raus aus der Comfortzone, rein ins Abendteuer!“, stellten sich die Schülerinnen und Schüler im Simonswälder Tal verschiedenen Herausforderungen.

Die erste begann, als wir nach dreistündiger Zug- und Busfahrt zu unserer Unterkunft noch einige Höhenmeter erklimmen mussten. Was eben noch als schwierig empfunden wurde, verflog schnell beim Anblick des gemütlichen Holzhauses – dem Wolfhof, der in einer Mulde an einem rauschenden Bergbach liegt und seine Bewohner in gemütlicher Atmosphäre beherbergt. Da der alte Schwarzwaldhof ein Selbstversorgerhaus ist, hieß es für die Schüler und Schülerinnen von Anfang an: Selber kochen und natürlich auch abwaschen! In der gut ausgestatteten Küche, war das ein Leichtes und das Bedienen des riesigen Geschirrspülers machte einigen sogar Spaß.

Speisen, die selber zubereitet werden, genießt man auch anders. So freuten wir uns jeden Morgen auf den frisch zubereiteten Obstsalat mit Müsli. Aber auch der selbstgebackene Geburtstagskuchen war ein Gedicht. Bis auf einen Grillabend aßen wir die ganze Woche vegetarisch, was nicht allen Schülern leicht fiel. Jedoch stellten die meisten fest, dass man bei fleischloser Kost durchaus überleben kann und das Essen sogar schmeckt.

Unser Programm begann mit kleinen Spielen, die sich schnell steigerten. Hatten wir uns zu Hause noch mit Händen und Füßen gegen den Begriff des „Wanderns“ gewehrt, war es umso erstaunlicher, dass wir schon am ersten Tag davon überzeugt waren, dass unsere Füße uns bis zu den Wolken tragen könnten. Gesagt getan, starteten wir am  nächsten Morgen ausgestattet mit Karte und GPS Geräten zum Brend, der stolze 1149 m hoch ist.

Oben angekommen, genossen wir den herrlichen Weitblick bis zu den Alpen und entfachten nach einem gemütlichen Picknick ein Lagerfeuer ohne Streichhölzer. Dieses bot uns die nötige Hitze zum Backen unserer Crêpes, die in der Höhenluft nach einem langen Aufstieg und „Capture the Flag“ Spiel im Wald, ein Gaumenschmaus waren. 

Den Abstieg schafften wir auf Umwegen bis zum Sonnenuntergang, so dass sich alle auf ein Überraschungsdinner mit Kerzenschein freuten. Im großen Kreis auf dem Boden sitzend genossen wir köstliche internationale Gerichte.

Nach einer kurzen Nacht entschlossen sich tatsächlich fast alle Schüler zu einer zweiten Wanderung an eine der beiden Donauquellen – die Bregquelle. Die Sonne schien heiß und so wurden beim Aufstieg gerne die Wasserflaschen an klaren Bachläufen aufgefüllt. Das Überqueren von Schneefeldern versetzte uns in Erstaunen und wir stellten uns den Wald im Winter sehr märchenhaft vor. Die Einkehr in einem Gasthof genossen alle besonders und so ging es nach der Quellbesichtigung gestärkt wieder zurück zum Wolfhof.

Dort war das Lagerfeuer bereits entfacht, es wurde geschnitzt, Fußball gespielt, getanzt und sich ausgeruht.

An diesem Abend belegte jeder seine eigene Pizza und backte sie über dem Lagerfeuer. Der Abend wurde mit Feuerspucken und Nachtwanderung abgeschlossen und mit ein bisschen Wehmut verschwanden wir später in unseren Betten.

Das gemeinsame Aufräumen am nächsten Morgen stellte sich nochmals als Herausforderung dar. Aber nachdem Gruppen eingeteilt waren und jeder verantwortlich mit anpackte, schafften wir es tatsächlich das große Haus in zwei Stunden sauber zu hinterlassen. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Herrn Kohler, der selbst vorm „Müllfischen“ mit David nicht zurückschreckte! Bei einer gemütlichen Feedbackrunde am Lagerfeuer stellte sich heraus, dass alle stolz waren, so viele Meter mit den eigenen Füßen zurückgelegt zu haben und Wandern sogar Spaß machen konnte. Genauso wie das Feuerspucken, Flusswandern, Schnitzen und das Verbringen unserer Zeit am Ende der Welt mit einem riesigen nächtlichen Sternenhimmel.

Sogar der Verzicht auf das Handy, das in Funklöchern einfach nicht funktionieren wollte J, war bei so viel Ablenkung gar nicht so schlimm.

Es war eine tolle Klassenfahrt, die unsere Klasse näher zusammengebracht hat!