Otto-Graf-Realschule

Leimen

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„Hilfe, die Herdmanns kommen!“ zu Besuch bei den Fünftklässlern der Otto-Graf-Realschule Leimen

Eine ganz besondere Begegnung mit ihrer Schullektüre „Hilfe, die Herdmanns kommen!“ machten die Schülerinnen und Schüler der vier fünften Klassen der Otto-Graf-Realschule in Leimen Anfang Dezember. Zu Gast im würdigen Rosensaal im Bürgerhaus in Leimen waren die Schauspieler Lukas Ullrich und Anika Pinter vom Theater Lukas Ullrich aus Stuttgart, die mit ihrer wundervollen Adaption des Kinderbuchklassikers von Barbara Robinson alle Anwesenden sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken brachten. Dem bereits mit viel Freude im Unterricht erarbeiteten Buch wurde durch die szenische Lesung nochmals auf gekonnte Weise Leben eingehaucht. Im anschließenden Gespräch der beiden Schauspieler mit den Schülerinnen und Schülern wurden viele Fragen zu dem Stück sowie dem Leben der Schauspieler gestellt. Die Gelegenheit, Schauspieler, die auch im Fernsehen spielen, von Angesicht zu Angesicht zu befragen, stellt sich für die Schüler nicht jeden Tag. Sie nutzten die Chance; um sehr vielfältige Fragen zu stellen, die von den Bühnenkünstlern sehr einfühlsam beantwortet wurden

Schon zu Anfang stand fest, die Herdmann-Kinder waren die schlimmsten Kinder aller Zeiten. Sie schlugen kleine Kinder, fluchten auf ihre Lehrer, missbrauchten den Namen des Herrn und setzten den alten verfallenen Geräteschuppen von Fred Schumacher in Brand. Jetzt hatten sie es sogar geschafft, sämtliche Hauptrollen in dem Krippenspiel zu bekommen, das zu Weihnachten aufgeführt werden sollte. Natürlich erwartete jeder in der Gemeinde eine große Katastrophe. Dass daraus dann doch das beste Krippenspiel aller Zeiten wird, wie es der amerikanische Originaltitel (The best Christmas Pageant ever) bereits verrät, überrascht alle und lässt die Weihnachtsgeschichte und deren eigentliche Botschaft in einem ganz neuen Licht erscheinen. Nicht nur den Herdmanns, sondern auch den Zuschauern des Krippenspiels sowie den Zuschauer des Stücks wurde vor Augen geführt, dass es hier um mehr geht, als um ein ewig gleiches Rollenspiel.

Und obwohl die eigentliche Botschaft eher in den leisen Zwischentönen am Ende zu finden war, bot das humorvolle Stück beste Unterhaltung. Es wurde viel und laut gelacht, die Konzentration blieb bis zur letzten Minute hoch.